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Münchner Gasteig: Studie zu Orchester-Doppelbelegung fertig

24. April 2015 - 13:20 Uhr

München – Eine neue Studie zur Orchester-Doppelbelegung im Münchner Gasteig ist fertig. Die mehr als 120 Seiten starke Untersuchung sollte noch am Freitag den Auftraggebern von Stadt und Freistaat übergeben werden, wie ein Sprecher von Kulturreferent Hans-Georg Küppers bestätigte. Die Ergebnisse sollen am kommenden Dienstag intern in der Arbeitsgruppe Konzertsaal vorgestellt werden, in der Vertreter der Orchester, der Konzertveranstalter und von Stadt und Freistaat sitzen. Wann die Ergebnisse veröffentlicht werden sollen, ist nach Angaben des Kulturreferates noch unklar.

Philharmonie im Gasteig

Philharmonie im Gasteig

Aufgabe der Studie war es, zu prüfen, ob im Gasteig und im Herkulessaal wirklich Platz ist für die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und private Konzertveranstalter.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatten beschlossen, die erst 30 Jahre alte Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum zu entkernen und dort einen Saal "auf Weltniveau" zu schaffen. Pläne für einen dritten Konzertsaal, den Musikfans seit Jahren für München fordern, schien Seehofer damit erstmal eine Absage verpasst zu haben.

Am Rande des Starkbieranstichs auf dem Münchner Nockherberg sagte Seehofer, dass er und Reiter lediglich beschlossen hätten, einen Umbau von Philharmonie und Herkulessaal für eine gemeinsame Nutzung durch das BR-Symphonieorchester und die Münchner Philharmoniker "zu prüfen". Alles andere seien "Märchen".

(dpa/MH)

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