Musikschulen diskutieren über Angebote für Zuwanderer und Senioren

06. Mai 2015 - 14:09 Uhr

Münster – Die öffentlichen Musikschulen wollen mit ihren Angeboten stärker behinderte Menschen, Flüchtlinge Zuwanderer und Senioren erreichen. "Wenn wir das, was uns die Wissenschaft immer wieder an Segnungen für die Menschheit durch Musik eröffnet, wirklich glauben, dürfen wir öffentliche Musikschulen niemandem vorenthalten", sagte der Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Musikschulen (VdM), Ulrich Rademacher, am Mittwoch in Münster. Dazu müsse aber mehr Geld in entspreche Fortbildungsprogramme fließen.

Rund 1.500 Musiklehrer aus ganz Deutschland diskutieren am Wochenende bei einem Kongress in Münster, wie Musikschulen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten erreichen können. Der VdM ist der Fachverband der öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen an bundesweit 4.000 Standorten. Mehr als eine Million Menschen werden dort pro Jahr unterrichtet.

Korrektur (06.05.2015 – 18:23 Uhr): In Überschrift und erstem Satz "Zuwanderer" statt "Flüchtlinge" (es sind nicht nur Letztere gemeint).

(dpa/MH)

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