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Bechtolfs "Nozze di Figaro" in Salzburg gefeiert

29. Juli 2015 - 09:47 Uhr

Salzburg – Mit Mozarts "Le nozze di Figaro" hat Sven-Eric Bechtolf als Regisseur seinen Da-Ponte-Zyklus bei den Salzburger Festspielen vollendet. Der Interimsintendant des Festivals wurde nach der Premiere am Dienstagabend im "Haus für Mozart" minutenlang gefeiert.

Le nozze di Figaro

Le nozze di Figaro

Bejubelt wurde auch das Sängerteam, darunter der italienische Bassbariton Luca Pisaroni als Conte Almaviva, die Sopranistin Anett Fritsch als Gräfin, der tschechische Bassbariton Adam Plachetka als Figaro und die in Tschechien geborene Schweizer Sopranistin Martina Janková als Susanna. Am Pult der Wiener Philharmoniker stand der Mannheimer Generalmusikdirektor und Barenboim-Schüler Dan Ettinger.

In den vergangenen zwei Jahren hatte Bechtolf in Salzburg auch "Cosi fan tutte" und "Don Giovanni" neu inszeniert. Die drei Opern, die Mozart zusammen mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte schuf, gelten als die reifsten Musiktheaterwerke des Komponisten.

Musikalisch stand der Zyklus unter einem schlechten Stern, nachdem sich der österreichische Dirigent Franz Welser-Möst wegen Unstimmigkeiten mit dem früheren Salzburger Festspielchef Alexander Pereira zurückgezogen hatte. Die ersten beiden Opern übernahm dann Christoph Eschenbach. Wenn der Zyklus 2016 komplett aufgeführt wird, stehen sogar drei verschiedene Dirigenten am Pult der Philharmoniker.

(dpa/MH)

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