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Tonhalle Düsseldorf verleiht Menschenrechtspreis

26. Februar 2016 - 10:45 Uhr

Düsseldorf/Berlin (MH) – Die Düsseldorfer Tonhalle verleiht erstmals einen Menschenrechtspreis. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung gehe an "Ärzte ohne Grenzen", teilte das Haus am Freitag mit. Die Hilfsorganisation leiste "hervorragende Arbeit in Krisengebieten, was wir auf diesem Wege unterstützen möchten", sagte Ádám Fischer, der Erste Konzertdirigent der Düsseldorfer Symphoniker.

Ádám Fischer

Ádám Fischer

Fischer wird die Ehrung im Rahmen eines Sonderkonzerts am 8. März überreichen. Der ungarische Dirigent engagiert sich seit vielen Jahren neben der Kunst auch für gesellschaftliche Belange wie Freiheit und Menschenrechte. "Ärzte ohne Grenzen" leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten in mehr als 60 Ländern. Der Menschenrechtspreis wird von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle gestiftet. Er soll künftig jedes Jahr verliehen werden.

Bei dem Konzert am 8. März interpretieren die Düsseldorfer Symphoniker das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms in Gedenken an die auf der Flucht gestorbenen Kinder. Es singt der Städtische Musikverein zu Düsseldorf, Solisten sind Antonia Bourvé (Sopran) und Lauri Vasar (Bariton).

(wa)

Mehr zu diesem Thema:

Dirigent Ádám Fischer: Musik muss "beim Kampf gegen Nationalismus und Intoleranz helfen"
(26.02.2016 – 11:00 Uhr)

Link:

http://www.tonhalle.de

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