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Abbado-Nachlass geht nach Berlin

04. März 2016 - 12:35 Uhr

Berlin (MH) – Der musikalische Nachlass des italienischen Dirigenten Claudio Abbado geht nach Berlin. Die Schenkung der Fondazione Claudio Abbado umfasst Partituren, handschriftliche Aufzeichnungen, Audio- und Video-Veröffentlichungen sowie musikwissenschaftliche Literatur und Briefe. Das teilten die Berliner Staatsbibliothek und die Berliner Philharmoniker am Freitag mit. Abbado war 2014 im Alter von 80 Jahren gestorben.

Vereinbarung zu Abbado-Nachlass

Vereinbarung zu Abbado-Nachlass

Die Staatsbibliothek werde die Sammlung erschließen und in einem speziellen Lesesaal zugänglich machen. Zudem sei geplant, große Teile des Archivs zu digitalisieren. Die Berliner Philharmoniker, deren Chefdirigent Abbado von 1989 bis 2002 war, sollen den Nachlass inhaltlich kuratieren. Dabei wollen sie jungen Dirigenten und Musikern die Arbeit mit dem Archiv ermöglichen.

Die Fondazione Claudio Abbado wurde Ende 2014 von den Erben des Künstlers errichtet, um den musikalischen Nachlass in seiner Geschlossenheit zu erhalten und an eine Institution zu übergeben, die dessen Archivierung und Zugänglichmachung dauerhaft gewährleistet. Sie sei "glücklich, dass die Staatsbibliothek zu Berlin und die Berliner Philharmoniker sich dieser Aufgabe gemeinsam annehmen", erklärte die Stiftung nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung.

(wa)

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Abbado-Büste in der Berliner Philharmonie enthüllt
(11.10.2015 – 16:30 Uhr)

Links:

http://www.fondazioneclaudioabbado.com
http://www.staatsbibliothek-berlin.de
http://www.berliner-philharmoniker.de

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