"La Juive" feiert Premiere bei Münchner Opernfestspielen

26. Juni 2016 - 09:00 Uhr

München/Berlin (MH) – Mit Fromental Halévys "La Juive" ("Die Jüdin") feiert am (heutigen) Sonntag die erste Neuinszenierung der Münchner Opernfestspiele ihre Premiere. Regie führt Calixto Bieito, die musikalische Leitung hat Bertrand de Billy. Roberto Alagna ist erstmals als Eléazar zu erleben. Weitere Rollendebüts geben Aleksandra Kurzak als Rachel und Ain Anger als Kardinal Brogni. Für John Osborn als Reichsfürst Léopold und Vera-Lotte Böcker (Prinzessin Eudoxie) ist es ihr Hausdebüt.

"La Juive"

"La Juive"

Das 1835 in Paris uraufgeführte Stück wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert oft gespielt – allein an der Bayerischen Staatsoper über 170 Mal, wie das Haus mitteilte. Die Oper wurde sogar ins Jiddische und Hebräische übersetzt wurde, bevor es unter den Nazis von den Spielplänen verschwand. Der Stoff behandelt ein noch immer aktuelles Thema: den Konflikt zwischen Religionen und Kulturen. Regisseur Bieito interessiert sich weniger für die Unterschiede zwischen den Religionen, sondern vielmehr für ihre Gemeinsamkeiten.

Die Vorstellung wird ab 18:00 Uhr auf ➜ STAATSOPER.TV im Livestream übertragen.

(wa)

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