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Katharina Wagner nach "Tristan" in Bayreuth ausgebuht

01. August 2016 - 23:31 Uhr

Bayreuth – Die Chefin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner (38), ist am Montagabend auf dem Grünen Hügel heftig ausgebuht worden. Als die Regisseurin nach der Aufführung der Oper "Tristan und Isolde" in ihrer Inszenierung auf die Bühne des Festspielhauses trat, schallte ihr ein Buh-Konzert entgegen. Dabei war ihre sehr düstere Interpretation der berühmten Liebesoper ihres Urgroßvaters Richard Wagner bei ihrer Premiere im vergangenen Jahr noch wohlwollend aufgenommen worden.

Katharina Wagner

Katharina Wagner

Frenetisch gefeiert wurden dagegen Dirigent Christian Thielemann sowie das gesamte Sänger-Ensemble um Stephen Gould als Tristan, Petra Lang als Isolde und Georg Zeppenfeld als König Marke.

Im Publikum saß am Montagabend auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Gekleidet in ein fliederfarbenes Ensemble, das sehr an das erinnerte, das sie schon vor neun Jahren, im Jahr 2007, in Bayreuth getragen hatte, kam die Kanzlerin am Nachmittag zusammen mit ihrem Mann Joachim Sauer auf den Grünen Hügel. Bei der Eröffnung der Wagner-Festspiele mit dem "Parsifal" vor einer Woche hatte Merkel gefehlt. Sie hatte ihre Teilnahme damals schon lange zuvor aus Termingründen abgesagt. Die Bundeskanzlerin und ihr Mann sind seit Jahren Stammgäste der Richard-Wagner-Festspiele.

(dpa/MH)

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