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Kissinger Sommer 2017 mit revolutionärer Musik

03. November 2016 - 21:49 Uhr

Bad Kissingen/Berlin (MH) – Das Musikfestival Kissinger Sommer steht im kommenden Jahr unter dem Motto "1830 – Romantische Revolution". Die erste Ausgabe unter dem neuen Intendanten Tilman Schlömp bietet 62 Veranstaltungen, erklärten die Organisatoren am Donnerstag. Im Mittelpunkt stehen Schlüsselwerke des frühen 19. Jahrhunderts, wie die "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz. Der Kissinger Sommer findet 2017 vom 16. Juni bis 16. Juli im unterfränkischen Kurort Bad Kissingen statt.

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Als wichtigste Neuerung bezeichneten die Veranstalter die auf fünf Jahre angelegte Partnerschaft mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Der renommierte Klangkörper mit seinem Chefdirigenten Paavo Järvi werde als Festivalorchester jährlich drei bis vier Konzerte spielen, darunter in jedem Jahr eine Eigenproduktion, die speziell für den Kissinger Sommer konzipiert wird.

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Intendanz ist die Etablierung eines festen Educationprogramms als eigene Sparte des Festivals, hieß es. Neben bereits existierenden Angeboten werden neue Projekte entwickelt, in denen etwa Schüler gemeinsam mit professionellen Musikern arbeiten. Dabei bringt die Bremer Kammerphilharmonie ihre jahrelange Erfahrung mit ihrem eigenen "Zukunftslabor" ein.

Mit der Geigerin Patricia Kopatschinskaja und der Mezzosopranistin Vesselina Kasarova stellt das Festival 2017 zwei "Artists in Residence" vor. Zu den weiteren Gästen zählen Künstler wie die kanadische Sopranistin Measha Brueggergosman, die litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla, der deutsche Bariton Christian Gerhaher und der finnische Geiger Pekka Kuusisto. Viele Programme seien eigens für den Kissinger Sommer entstanden und seien in dieser Form nur bei dem Festival zu hören.

Die Konzertprogramme sollen durch neue Formate ergänzt werden. Als das "umfangreicheste und innovativste Projekt" kündigten die Veranstalter die "Palastrevolution" an. Von 11:00 Uhr bis Mitternacht spielen verschiedene Orchester zwölf vernetzte Konzerte mit "revolutionärer Musik" des 18. bis 21. Jahrhunderts.

(wa)

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