Zusatzkonzert zur Neubrandenburger Orgeleinweihung

30. Januar 2017 - 16:32 Uhr

Neubrandenburg/Berlin (MH) – Die neue Orgel der Konzertkirche Neubrandenburg sorgt schon vor ihrem Einbau für Nachfrage. Weil die Karten für das Einweihungskonzert am 13. Juli vergriffen sind, haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Termin angesetzt, wie die Organisatoren am Montag mitteilten. Die lettische Organistin Iveta Apkalna werde das Programm des Abends zusätzlich bereits am Vormittag spielen.

Iveta Apkalna

Iveta Apkalna

Die zwölf Meter hohe und acht Meter breite Orgel wurde von den Werkstätten Klais (Bonn) und Schuke (Berlin) gefertigt und wird ab 8. Februar eingebaut. Das Instrument mit 70 Registern und 2.852 Pfeifen ist eine Spende des Unternehmers Günther Weber an die Stadt Neubrandenburg. Die backsteingotische Marienkirche war 1945 stark beschädigt worden. Seit 2001 zählt sie durch einen Einbau des finnischen Architekten Pekka Salminen zu den modernsten Konzertsälen Norddeutschlands.

Das Einweihungs- und das Zusatzkonzert sollen die ganze Bandbreite der Orgel zeigen: von Bachs Toccata und Fuge d-Moll über die Sinfonie Nr. 1 d-Moll für Orgel und Orchester von Guilmant bis zum zeitgenössischen französischen Komponisten Thierry Escaich. Am Pult der Neubrandenburger Philharmonie steht die estnische Dirigentin Anu Tali.

(wa)

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