Geiger Thomas Brandis gestorben

03. April 2017 - 17:45 Uhr

Lübeck/Berlin (MH) – Der Violinist und Pädagoge Thomas Brandis ist tot. Er starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 81 Jahren, teilte Musikhochschule Lübeck am Montag unter Berufung auf das nähere Umfeld des Musikers mit.

Thomas Brandis (1935-2017)

Thomas Brandis (1935-2017)

Der 1935 in Hamburg geborene Brandis wurde mit 26 Jahren Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, denen er bis 1983 angehörte. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Herbert von Karajan, Georg Solti und Eugen Jochum auf. Er war Mitglied der Philharmonischen Solisten Berlin, des Ensembles "Villa Musica" Mainz und gründete 1976 das Brandis-Quartett.

Brandis war viele Jahre lang Professor an der Berliner Universität der Künste und seit 2002 an der Lübecker Musikhochschule. Dort unterrichtete er bis 2015, zuletzt "trotz seiner langjährigen Krebserkrankung mit großer Tatkraft", wie die Hochschule erklärte. Zu seinen Schülern gehören renommierte Geiger wie Viviane Hagner, Sophie Heinrich, Andreas Buschatz und Renaud Capuçon.

(wa)

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