Rekonstruktion von Karajan-"Walküre" umjubelt

08. April 2017 - 22:50 Uhr

Salzburg – Ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung haben die Osterfestspiele Salzburg eine legendäre Produktion von Richard Wagners Oper "Die Walküre" wieder aufgeführt. Regisseurin Vera Nemirova, Dirigent Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden sowie ein prominentes Sängerteam wurden am Samstagabend im Großen Festspielhaus bejubelt. Andauernde Ovationen gab es für die weltweit gefeierten Sopranistinnen Anja Harteros als Sieglinde und Anja Kampe als Brünnhilde, den altgedienten Tenor Peter Seiffert als Siegmund sowie den schweizerisch-ukrainischen Bass Vitali Kowaljow als Wotan. (RezensionReanimierte Karajan-"Walküre" bringt mageren Erkenntnisgewinn)

"Die Walküre"

"Die Walküre"

Bei der diesjährigen Osterfestspiel-Produktion handelt es sich um eine Deutung Herbert von Karajans aus dem Jahre 1967, mit der die ersten Osterfestspiele eröffnet worden waren. Im rekonstruierten Bühnenbild von Günther Schneider-Siemssen, das an die kargen, mythisch aufgeladenen Bühnensettings Wieland Wagners in "Neubayreuth" erinnert, schuf die Regisseurin eine durchaus heutige Bilderwelt. Die Osterfestspiele Salzburg feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

(dpa/MH)

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https://www.osterfestspiele-salzburg.at

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