Staatstheater Karlsruhe thematisiert "Furcht und Freiheit"

03. Mai 2017 - 15:51 Uhr

Karlsruhe – Das Badische Staatstheater stellt die Spielzeit 2017/18 unter das Motto "Von Furcht und Freiheit". "Das ist die beste Beschreibung für unsere Zeit", sagte Generalintendant Peter Spuhler am Mittwoch in Karlsruhe. Gerade sei das rapide Zerfallen demokratischer Errungenschaften zu beobachten, die man für selbstverständlich gehalten habe.

Saisonvorstellung Staatstheater Karlsruhe

Saisonvorstellung Staatstheater Karlsruhe

So steht in Richard Wagners "Ring des Nibelungen" im Oktober passenderweise die "Götterdämmerung" unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Justin Brown auf dem Programm. Der gesamte Zyklus, inszeniert von vier internationalen Regisseuren, wird im Frühjahr 2018 zwei Mal aufgeführt. Außerdem sind "Simon Boccanegra" von Giuseppe Verdi und zum ersten Mal in Karlsruhe "Anna Bolena" von Gaetano Donizetti zu sehen.

Ballett-Direktorin Birgit Keil hob die Neueinstudierung der "Carmina Burana" im Gedenken an den im März 2016 gestorbenen ehemaligen Ballettdirektor Germinal Casado hervor. Im Schauspiel gibt es unter anderem das Stück "Safe Places" zu sehen, in dem es um das Thema des Wiederauflebens des Nationalismus geht. Die Uraufführung des Dokumentartheaterstücks "Die Ehen unserer Eltern" befasst sich mit den Umbrüchen der Generation der 68er und was aus ihren Idealen wurde.

(dpa/MH)

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