Sellars' "La clemenza di Tito" in Salzburg umjubelt

28. Juli 2017 - 08:21 Uhr

Salzburg – Mit einer frenetisch bejubelten Neuinszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "La clemenza di Tito" durch den US-amerikanischen Starregisseur Peter Sellars hat am Donnerstagabend das Opernprogramm der Salzburger Festspiele begonnen. Sellars hatte Mozarts selten gespielte Opera seria in ein neuzeitliches Flüchtlingsdrama umgedeutet und auch Bezüge zu Nelson Mandelas nationalem Versöhnungswerk in Südafrika gezogen. Die Bühne in der Salzburger Felsenreitschule war mit symbolischen Stelen des Bildhauers und Installationskünstlers George Tsypin ausgestattet. (RezensionSellars und Currentzis sorgen mit Mozarts "Tito" für eine Sensation)

"La clemenza di Tito"

"La clemenza di Tito"

Begeisterte Ovationen gab es auch für den Dirigenten Teodor Currentzis, der als eine Art Enfant terrible der internationalen Klassik gilt. Er leitete seine beiden Ensembles, das musicAeterna Orchester und den gleichnamigen Chor, mit denen er seit Jahren vom russischen Perm aus Furore macht. Unter den Sängerinnen und Sängern stachen vor allem Marianne Crebassa als Sesto und Golda Schulz als Vitellia hervor.

(dpa/MH)

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