Harnoncourt dirigiert Mozart

03. Februar 2018 - 10:10 Uhr

Samstag, 03. Februar 2018 / 20:15 – 22:05 Uhr
3sat

Konzert (Österreich 2014) Zehn Wochen des Sommers 1788 genügten Wolfgang Amadeus Mozart, um die Trias seiner letzten Symphonien zu vollenden. Für Nikolaus Harnoncourt (1929-2016) waren sie mehr als drei einzelne symphonische Meisterwerke: Der österreichische Dirigent deutete sie als geschlossenen Zyklus, als "Oratorium ohne Worte" – die Überhöhung der Symphonie zum quasi-sakralen Ereignis und ein dramaturgisch gebundenes Ganzes, das von der langsamen Einleitung der großen Es-Dur-Symphonie bis zum fugierten Finale der "Jupiter" reicht.

Nikolaus Harnoncourt

Nikolaus Harnoncourt

Im Rahmen der "styriarte", der sommerlichen Musikfestspiele Steiermark, hat der Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt die drei Werke aufgeführt. Am 05. Juli 2014 erklangen im Grazer Stefaniensaal die Symphonie in Es-Dur KV 543, die Symphonie in g-Moll KV 550 und die Symphonie in C-Dur KV 551, die sogenannte Jupiter-Symphonie.

Ganz Österreich konnte das Kulturereignis aus der Steiermark, die "ORF Steiermark Klangwolke", im Radio und Fernsehen mitverfolgen. Die "styriarte"-Aufführung wurde darüber hinaus zum Klangereignis im öffentlichen Raum: Public-Viewings auf öffentlichen Plätzen im gesamten österreichischen Bundesland luden zum kostenlosen Live-Kulturgenuss ein.

(pt/MH)

Mehr zu diesem Thema:

Weitere Artikel zu Nikolaus Harnoncourt

© MUSIK HEUTE. Alle Rechte vorbehalten – Informationen zum ➜ Copyright

Mehr zu diesen Schlagwörtern: , ,
Print Friendly
Andere Beiträge