Nagano: "Elbphilharmonie ist einer der größten Erfolge"

27. Februar 2018 - 15:36 Uhr

Hamburg – Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano (66) hat die Elbphilharmonie als "einen der größten Erfolge eines neuen Konzertsaals in der ganzen Welt" gelobt. Nach der ersten Saison in dem neuen Konzertsaal mit Komponistenporträts möchte der Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters in der kommenden Spielzeit "die Möglichkeiten und Grenzen der Elbphilharmonie weiter austesten", sagte Nagano am Dienstag in Hamburg. Auf dem Programm stehen klassische Meisterwerke, die mit modernen Werken konfrontiert werden. So dirigiert Nagano zum Beispiel neben Beethovens Violinkonzert auch die 4. Symphonie des amerikanischen Komponisten Charles Ives.

Georges Delnon, Kent Nagano

Georges Delnon, Kent Nagano

Insgesamt leitet Nagano in der neuen Spielzeit fünf Philharmonische Konzerte sowie das Silvesterkonzert und das Sonderkonzert zum Internationalen Musikfest Hamburg. Zu hören sind Klassiker wie Mozart, Beethoven oder Brahms. Daneben wird Hamburgs Generalmusiker aber auch moderne Werke aufführen, wie Ligetis "Requiem" und "Atmosphères" oder Widmanns "Con brio". Mehr als 30 Konzerte veranstaltet das Philharmonische Staatsorchester in der Elbphilharmonie, hinzu kommen weitere Konzerte in verschiedenen Stadtteilen. Ende Februar unternimmt das Orchester außerdem eine zweiwöchige Tournee durch Spanien.

Gastdirigenten der Philharmonischen Konzerte sind Christian Zacharias, Alondra de la Parra, Bertrand de Billy, Paolo Carignani und Dennis Russell Davies. Als Solisten werden unter anderem die Pianisten Lucas Debargue und Herbert Schuch sowie die Violinistin Viktoria Mullova zu hören sein. Bei den Philharmonischen Kammerkonzerten sind Jan Philipp Reemtsma als Rezitator und der Tenor Klaus Florian Vogt mit der "Schönen Müllerin" zu Gast.

Intendant Georges Delnon freute sich über die hohe Auslastung von fast 100 Prozent. "Das ist der Elphi-Effekt", meinte Delnon. Trotzdem wolle man in der kommenden Saison noch mehr Abos anbieten. "Gerade jetzt ist eine Anbindung an unser Orchester wichtig", meinte der Intendant.

(dpa/MH)

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