Sachsens Kunstministerin will Musikschulen weiter fördern

10. November 2018 - 13:14 Uhr

Leipzig/Berlin (MH) – Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) will die Musikschulen im Land weiter fördern. In den Haushaltsjahren 2017 und 2018 habe der Freistaat Zuschüsse von jeweils sechs Millionen Euro zur Verfügung gestellt – dies solle im Doppelhaushalt 2019/2020 möglichst fortgeschrieben werden, sagte sie am Samstag bei der Eröffnung des Sächsischen Musikschulkongresses in Leipzig.

Eva-Maria Stange

Eva-Maria Stange

Musikschulen und deren Angebote seien "ein wichtiger Faktor für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander", betonte Stange. Das Musizieren übe nicht nur die technischen Fähigkeiten und das musikalische Zusammenspiel, es erfordere darüber hinaus ein intensives aufeinander Hören und einen respektvollen Umgang miteinander. Dies seien "Fähigkeiten, die auch in anderen Lebensbereichen von größter Wichtigkeit sind".

Die hohe Dichte an musikalischen Angeboten seien ein Markenzeichen Sachsens, erklärte die Ministerin. Die Musikschulen erfreuten sich zunehmender Nachfrage. Sie setze sich weiterhin dafür ein, "dass wir Musikpädagogen Beschäftigungsverhältnisse anbieten können, die attraktiv für hochqualifizierte Lehrkräfte sind", sagte Stange.

Im Verband deutscher Musikschulen (VdM), Landesverband Sachsen, sind 25 Musikschulen zusammengeschlossen, an denen insgesamt mehr als 67.000 Kinder und Jugendlichen unterrichtet werden.

(wa)

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