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Stars von morgen mit Rolando Villazón

02. März 2012 - 08:40 Uhr

Sonntag, 04. März 2012 / 18:30 – 19:15 Uhr
ARTE

(Folge 4) Die Pianistin Lise de la Salle, der Tenor Stefan Pop, der Schlagzeuger Alexej Gerassimez und der Kontrabassist Edicson Ruiz sind die jungen Künstler, die Gastgeber Rolando Villazón in dieser Ausgabe von "Stars von morgen" präsentiert.

Lise de la Salle

Die französische Pianistin Lise de la Salle wuchs in einer Familie auf, die eine enge Beziehung zur Musik und Malerei hatte. Schon im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspiel, mit neun hatte sie ihren ersten von Radio France übertragenen Konzertauftritt. Als sie ihr Studium am Conservatoire de Paris begann, war sie gerade elf Jahre. Lise de la Salle zählt unter anderem Sängerinnen wie Maria Callas und Elisabeth Schwarzkopf zu ihren Vorbildern, denn ihr Ziel ist es, auf dem Klavier "zu singen".

Stefan Pop hat 2010 beim vielleicht wichtigsten Gesangswettbewerb, Plácido Domingos "Operalia", neben dem Ersten Preis auch den Publikumspreis gewonnen. Im selben Jahr gab der rumänische Tenor an der Wiener Staatsoper sein Debüt. Als Alfredo in Verdis "La Traviata" gastierte er anschließend auch in Hamburg an der Seite von Edita Gruberova. 2012 wird Pop, der auch als Konzertsänger gefragt ist, erstmals den Herzog in Verdis "Rigoletto" an der Mailänder Scala singen.

Der in Essen geborene Alexej Gerassimez bekam seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von sieben Jahren. Er war mehrfacher Gewinner beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und erhielt weitere zahlreiche Auszeichnungen. Studiert hat er an der Hochschule für Musik und Theater München. Gerassimez war Mitglied beim Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen und beim Bundesjugendorchester. Mittlerweile hat er Solokonzerte in Europa und Japan gegeben und bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mitgewirkt.

Edicson Ruiz

Der Kontrabassist Edicson Ruiz ist ein Kind des "El Sistema", des beispielhaften sozialen Orchesterprojekts für Kinder und Jugendliche in Venezuela. Mit 16 Jahren debütierte er als Solist beim musikalischen Aushängeschild des "Sistema", dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar. Ruiz studierte in seiner Heimatstadt Caracas und an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. 2003 wurde er das jüngste Mitglied in der Geschichte dieses Orchesters. Neben Konzerten mit den Berliner Philharmonikern tritt Ruiz auch regelmäßig solistisch auf.

Rolando Villazón zur Seite steht wieder die Junge Sinfonie Berlin unter der Leitung von Patrick Lange. Das Orchester setzt sich aus Musik- und anderen Studenten sowie jungen Berufstätigen anderer Fachrichtungen zusammen. Als Experte zu Gast ist diesmal ein Tenorkollege von Villazón, der den jungen Künstlern aus seiner reichhaltigen Erfahrung wertvolle Tipps geben kann: René Kollo.

(pt/wa)

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