Neujahrskonzert 2019 aus dem Teatro La Fenice in Venedig

01. Januar 2019 - 10:10 Uhr

Montag, 01. Januar 2019 / 18:15 – 19:20 Uhr
ARTE

Konzert (Italien, Live-Übertragung) Zum 15. Mal wird im Teatro La Fenice in Venedig das traditionelle Neujahrskonzert gegeben. Seit 2009 überträgt ARTE jeweils den zweiten Teil des Konzertes, der dem großen Opernrepertoire gewidmet ist. Die Leitung des Orchesters des Teatro La Fenice obliegt auch in diesem Jahr dem mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Koreaner Myung-Whun Chung. Als Solisten konnten die Sopranistin Nadine Sierra und der Tenor Francesco Meli für den Neujahrsabend gewonnen werden. Die Einstudierung des Chores übernimmt Claudio Marino Moretti.

Nadine Sierra

Nadine Sierra

Die US-Amerikanerin Nadine Sierra ist mit ihren 30 Jahren bereits eine feste Größe an den weltweit führenden Opernhäusern. In der aktuellen Spielzeit gastiert sie unter anderem an der Staatsoper Berlin, der Opéra National de Bordeaux und der Metropolitan Opera in New York. Zu ihren Paraderollen zählt die Gilda aus Giuseppe Verdis "Rigoletto". Auch dem italienischen Publikum ist sie in dieser Rolle bereits aus der Mailänder Scala bekannt.

Auch der italienische Tenor Francesco Meli eroberte schon in jungen Jahren sämtliche bedeutende Opernhäuser Italiens, ebenso wie die großen Häuser und Festivals der ganzen Welt. Als Vertreter des Belcanto-Stils und Beherrscher der noch so kniffligsten Passagen verkörpert er auf exzellente Art und Weise die wichtigen Tenorpartien des italienischen Fachs, darunter die Rolle des Don Ottavio aus Mozarts "Don Giovanni", Ferrando aus "Così fan tutte", Jaquino aus Beethovens "Fidelio" oder Duca aus Verdis "Rigoletto".

Die Atmosphäre des Gran Teatro La Fenice ist wie geschaffen für die festliche Stimmung, die durch Tanzeinlagen unterstrichen wird. Das Gebäude zählt zu den schönsten und bedeutendsten Opernhäusern in Europa. Ab 1790 wurde es unter der Leitung des Architekten Gian Antonio Selba im klassizistischen Stil erbaut und im Jahr 1792 eröffnet. Nach einem Brand Mitte der 1990er Jahre gewann der Architekt Aldo Rossi den Wettbewerb für den Neubau. Dabei hielt er sich an eine weitestgehend originalgetreue Rekonstruktion, ergänzt um notwendige Funktionserweiterungen und Modernisierungen der Technik.

(pt/MH)

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