Sachsen erhöht Einkommen an Theatern und Orchestern

22. Januar 2019 - 15:31 Uhr

Dresden/Berlin (MH) – Die Beschäftigten von kommunalen Theatern und Orchestern in Sachsen können mit einer Einkommenssteigerung rechnen. Das Regierungskabinett hat am Dienstag der konkreten Verteilung von 28 Millionen Euro über die kommenden vier Jahre zugestimmt. Mit den Geldern sollen die Häuser und Ensembles auch zusätzliche Kulturangebote realisieren, teilte das Kunstministerium mit.

Eva-Maria Stange

Eva-Maria Stange

Der Freistaat beteiligt sich mit 70 Prozent an den Zuwendungen, die kommunalen Träger leisten einen Eigenanteil von 30 Prozent. Fünf der neun Einrichtungen mit Haustarifverträgen könnten dadurch die Entlohnung ihrer Beschäftigten auf 100 Prozent des aktuellen Flächentarifs anheben, hieß es. Die weiteren vier Einrichtungen kämen auf 80 bis 95 Prozent des Flächentarifs.

Ein Schwerpunkt bei der Erweiterung der Kulturangebote liegt auf Veranstaltungen zur Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. So bieten das Leipziger Sinfonieorchester und die Elblandphilharmonie künftig mehr Schülerkonzerte. Die Deutsche Bläserakademie plant interaktive Projekte in Kitas und Förderschulen. Die Theater Chemnitz entwickeln unter anderem eine Schülerproduktion, die im Opernhaus aufgeführt werden soll.

"Ich bin sehr froh, dass wir als Freistaat Sachsen die Träger der kommunalen Theater und Orchester unterstützen können, ihre Beschäftigten besser zu entlohnen", erklärte Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD), die am Mittwoch und Freitag die ersten Zuwendungsbescheide übergeben wird. "Die Bezahlung nach Flächentarif sollte auch zukünftig das Ziel sein."

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(wa)

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(12.06.2018 – 18.34 Uhr)

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