Vadim Repin – zweiteilige Dokumentation

09. März 2012 - 09:12 Uhr

Sonntag, 11. März 2012 / 08:45 – 09:45 Uhr
SWR-Fernsehen

Dokumentation von Claudia Willke (Deutschland 2011)

Vadim Repin – Von Sibirien zum Weltruhm (08:45 – 09:15 Uhr)

Der Geigenvirtuose Vadim Repin wurde abseits der Moskauer Talentschmiede in Novosibirsk von dem genialen Geigenlehrer Zakhar Bron in der Tradition der "russischen Schule" geformt und systematisch auf eine Solistenkarriere vorbereitet.

Vadim Repin

Das Talent des jungen Repin war offensichtlich. Mit elf Jahren gewann er den Wieniawski Wettbewerb in Polen, 17-jährig den ersten Preis beim schweren Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Dies öffnete ihm die Tür zu einer internationalen Karriere, die ihn zu einem der meistgesuchten Geigensolisten der Welt gemacht hat. Seine natürliche Disziplin und physische Virtuosität erlauben ihm ein verblüffend leichtes Spiel, dessen Klangfülle, Wärme und luzide Transparenz immer wieder fasziniert. Wichtige Begleiter auf dem Weg an die Weltspitze waren neben seinem Lehrer Zakhar Bron auch Yehudi Menuhin.

Nach Jahren des Aufenthalts in Hamburg und Monaco lebt der Ausnahmegeiger heute zwischen Wien und Moskau. Trotz seines Weltruhmes ist er unprätentiös, humorvoll und bodenständig geblieben. Geprägt von einer arbeitsintensiven Kindheit und Jugend in Sibirien, hat er sich im Westen zu einem Musiker, Künstler und Menschen entwickelt, für den Disziplin, Lust am Spiel und sinnliches Klang-Erleben untrennbar zusammengehören.

Unterwegs mit Vadim Repin (09:15 – 09:45 Uhr)

Der Geigenvirtuose Vadim Repin nimmt die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise, die ihn über Paris nach Dijon, Berlin und Brüssel führt. Sie hören ihn als Solisten mit großen Orchestern spielen und sehen ihn als kammermusikalischen Partner mit den beiden Pianisten Nikolai Lugansky und Itamar Golan konzertieren. Für den russischen Ausnahmegeiger, den Yehudi Menuhin einmal den perfektesten Geiger der Welt nannte, gehören Disziplin, Lust am Spiel und sinnliches Klang-Erleben untrennbar zusammen.

Die Dokumentation wird nochmal am Sonntagabend um Mitternacht im RBB-Fernsehen gezeigt.

(pt/wa)

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