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Tonhalle Düsseldorf würdigt Ärzteinitiative

05. Mai 2019 - 17:49 Uhr

Düsseldorf/Berlin (MH) – Die Tonhalle Düsseldorf hat ihren diesjährigen Menschenrechtspreis an die Initiative "Praxis ohne Grenzen" verliehen. Diese sei ein leuchtendes Beispiel für Nächstenliebe und humanitäres Engagement, sagte der Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker, Ádám Fischer, am Sonntag in seiner Laudatio.

Verleihung Menschenrechtspreis

Verleihung Menschenrechtspreis

In der "Praxis ohne Grenzen" werden seit 2010 mittellose Patienten kostenlos behandelt, gleich welcher Nationalität oder Religion. Alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig, die Praxis finanziert sich eigenen Angaben zufolge allein durch Spenden. Nach dem Vorbild des Bad Segeberger Arztes Uwe Denker wurden mittlerweile im ganzen Bundesgebiet vergleichbare Praxen oder Ambulanzen gegründet.

"Gesundheit ist ein Menschenrecht. Und das Recht auf Gesundheit ist eng verbunden mit anderen Menschenrechten", erklärte Fischer. "Gesundheit bildet die Voraussetzung dafür, dass eine Person ihre anderen Menschenrechte wahrnehmen und am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben teilhaben kann." Der Dirigent, der die Empfänger des mit 10.000 Euro dotierten Preises jeweils selbst auswählt, engagiert sich seit Jahren für Freiheit und Menschenrechte.

Der Menschenrechtspreis wird seit 2016 verliehen. Die bisherigen Preisträger sind die Organisation "Ärzte ohne Grenzen", das Flüchtlingslager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos und der amerikanische Investor George Soros.

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(wa)

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