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"Le Grand Macabre" in Hamburg begeistert nicht nur

11. Mai 2019 - 11:09 Uhr

Hamburg – Die Oper "Le Grand Macabre" von György Ligeti hat das Publikum in der Hamburger Elbphilharmonie am Freitagabend in Teilen begeistert. Die Aufführung des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter seinem neuen Chefdirigenten Alan Gilbert ist einer der Höhepunkte des Internationalen Musikfestes der Hansestadt.

"Le Grand Macabre"

"Le Grand Macabre"

Bei dem unterhaltsamen Weltuntergangs-Spektakel wurden Videos auf Leinwänden gezeigt, es erklangen Geräusche wie Autohupen oder Türklingeln. Das Publikum war mitten im Geschehen. Der ungarische Komponist Ligeti nannte das Stück "Anti-Anti-Oper". Nicht alle Zuschauer konnten mit der modernen Inszenierung etwas anfangen.

"Für mich ist der 'Macabre' eine der bedeutendsten Opern des 20. Jahrhunderts", sagte Gilbert im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt". 2010 hatte der Amerikaner mit japanischen Wurzeln das moderne Musiktheater erstmals nach New York gebracht. Das aufwendige Stück sei eine Herausforderung. Von 2009 bis 2017 war Gilbert Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker.

(dpa/MH)

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