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BR-Symphonieorchester spielt Gedenkkonzert für Jansons

15. Januar 2020 - 10:10 Uhr

München/Berlin (MH) – Mit einem Konzert gedenken das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks am (heutigen) Mittwoch ihres Anfang Dezember verstorbenen Chefdirigenten Mariss Jansons. In der Philharmonie im Münchner Gasteig erklingt die Symphonie Nr. 2 von Gustav Mahler. Am Pult steht Zubin Mehta, der Jansons in enger Freundschaft verbunden war. Die Solistinnen des Abends sind Golda Schultz (Sopran) und Gerhild Romberger (Alt).

BR-Symphonieorchester mit Zubin Mehta

BR-Symphonieorchester mit Zubin Mehta

Der Lette Jansons, der das Orchester und den Chor seit 2003 geleitet hat, wäre am Dienstag 77 Jahre alt geworden. In seiner Amtszeit hat er Mahlers "Auferstehungssymphonie" mehrmals aufgeführt, unter anderem bei den Salzburger Festspielen, bei den Londoner Proms sowie bei den Festivals in Luzern und Edinburgh.

Bei dem ausverkauften Konzert werden Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) und BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner als Redner erwartet. Im Rahmen der Veranstaltung wird Jansons posthum die Karl Amadeus Hartmann-Medaille verliehen. Die Auszeichnung wird an "menschlich wie künstlerisch herausragende Dirigenten" vergeben, die das BR-Symphonieorchester "nachhaltig geprägt und unterstützt haben".

Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf für das Konzert soll an die Stiftung "Neues Konzerthaus München" gespendet werden. Das Projekt war Jansons eine Herzensangelegenheit, der Bau soll die Spielstätte des BR-Symphonieorchesters werden.

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(wa)

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