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Ausstellung im Händel-Haus Halle würdigt Oskar Hagen

22. Februar 2020 - 10:00 Uhr

Halle/Berlin (MH) – Das Händel-Haus in Halle (Saale) widmet seine neue Jahresausstellung Oskar Hagen. Der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler (1888-1957) hatte die Opern des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel nach fast 180 Jahre wieder auf die Musiktheater-Bühnen geholt.

Jahresausstellung "Meine Seele im Hören"

Jahresausstellung "Meine Seele im Hören"

Die Schau unter dem Titel "Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik" ist vom (heutigen) Samstag bis zum 10. Januar 2021 zu sehen. Gezeigt werden historische Bühnenbilder und Grafiken, Gemälde und Notendrucke sowie originale Musikinstrumente. Zudem soll "reichlich" Musik erklingen.

1920 brachte Hagen die Händel-Oper "Rodelinda" mit einem Laienorchester in Göttingen zur szenischen Aufführung. Das Publikum habe begeistert reagiert. Die Idee zur Wiederaufführung der Opern Händels (1685-1759) sei Hagen in Halle, der Geburtsstadt des Komponistin, gekommen. Während seiner dortigen Tätigkeit von 1913 bis 1918 habe er Händels Musik in Seminaren von Hermann Abert kennengelernt.

Neben der Musik interessierte Hagen vor allem die Kunstgeschichte. Bei der Beschreibung von Kunstwerken habe er immer wieder musikalische Begriffe verwendet. Der zweite Teil der Ausstellung widme sich dem Vergleich und Austausch zwischen Musik und bildender Kunst. Der Musikpraktiker Händel sei selbst ein Kunstkenner und Sammler gewesen.

Anlass der Ausstellung ist der 335. Geburtstag des Komponisten am 23. Februar.

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(wa)

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