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Komische-Oper-Chef Kosky: Die Show wird weitergehen

23. März 2020 - 14:39 Uhr

Berlin (MH) – Die Komische Oper Berlin plant für die kommende Saison neun Premieren und zwei konzertante Produktionen. Die Spielzeit 2020/21 in Zeiten der Corona-Pandemie anzukündigen, erscheine ein wenig seltsam, sagte Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky am Montag. "Aber diese Situation wird irgendwann vorbei sein", erklärte der Australier. Der Ausblick auf Kommendes sei nicht nur für die 450 Mitarbeiter des Hauses, sondern auch für das Publikum wichtig. "Die Show wird weitergehen", äußerte er sich überzeugt.

Barrie Kosky

Barrie Kosky

Einen Schwerpunkt der Saison bildet der Komponist Kurt Weill. Dessen Musik präsentiert die Komische Oper gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern und dem Berliner Ensemble in einem außerordentlichen Festival. Neben weltbekannten Werken wie "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" gibt es auch eine Uraufführung – die Kinderoper "Tom Sawyer", basierend auf Lieder, die Weill vor seinem Tod für ein Musical nach Marc Twains Vorlage skizzierte.

Mit Leoš Janáček "Katja Kabanowa" kehrt das ehemalige Ensemblemitglied Maria Bengtsson an die Komische Oper zurück. Bei der Premiere gibt die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė ihr Hausdebüt. Die Serie der Weihnachtsoperetten von Paul Abraham wird mit dessen berühmtestem Werk, "Die Blume von Hawaii", fortgesetzt. Tobias Kratzer inszeniert "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß, 70 Jahre nach Walter Felsensteins einziger Produktion des Stücks an der Komischen Oper. Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis dirigiert vier der sieben Sinfoniekonzerte der Saison.

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(wa)

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