Salzburger Festspiele geben Hoffnung nicht auf

17. April 2020 - 18:57 Uhr

Wien (dpa/MH) – Die Salzburger Festspiele geben die Hoffnung nicht auf, dass das weltgrößte Klassik-Festival im Sommer trotz der Corona-Krise doch in irgendeiner Form stattfinden kann. Sie sage die Festspiele zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall ab, sagte die Präsidentin der Festspiele, Helga Rabl-Stadler, am Freitag im ORF. "Wir entscheiden im Mai." Bei der Eindämmung des Virus gebe es in Österreich beachtliche Fortschritte. "Vielleicht haben wir ein Glück."

Helga Rabl-Stadler

Helga Rabl-Stadler

Zuvor hatte die Regierung erklärt, dass es bis 31. August keine Großveranstaltungen geben dürfe. Dies betreffe Stadtfeste und Musikfeste. Zugleich sollen aber Entscheidungen in einem zwei-, dreiwöchigen Rhythmus überprüft werden. Für die Salzburger Festspiele schloss Rabl-Stadler eine terminliche Verlegung nicht aus. "Alles ist möglich." In jedem Fall würden sich die Festspiele an die Vorgaben der Regierung und an die Empfehlungen der Virologen halten.

Die Museen in Österreich sollen ab Mitte Mai wieder öffnen, kündigte Kulturminister Werner Kogler (Grüne) an. Grundlage für diese Entscheidung ist die sehr günstige Entwicklung bei den Corona-Zahlen.

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(dpa/MH)

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