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Opern- und Konzerthäuser fordern Regeln für Neustart

28. April 2020 - 18:06 Uhr

Köln/Berlin (MH) – Die Opern- und Konzerthäuser fordern in der Corona-Krise Vorgaben für eine schrittweise Wiederaufnahme des Musikbetriebs. "Nicht nur Baumärkte, Möbelhäuser und die Fußball-Bundesliga haben eine klare Perspektive und klare Regeln für einen Neuanfang verdient", hieß es am Dienstag in einem Offenen Brief der Generalmusikdirektoren- und Chefdirigentenkonferenz an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die Ministerpräsidenten der Länder und den Kulturausschuss des Bundestages. Bei weiterer Ausdehnung der Schließungen ohne zeitliche Perspektive einer Lockerung der Spiel- und Probeverbote würden "das deutsche Musikleben und die weltweit einzigartige Stadttheaterlandschaft einen irreparablen Schaden nehmen".

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In einem weiteren Brief an Grütters und die Kulturminister der Länder warnte die Deutsche Konzerthauskonferenz, dass Musiker und Ensembles sowie viele Angestellte und Dienstleister "nachhaltig und unwiederbringlich gefährdet" seien. Es müssten Konzepte entwickelt werden, "die einen eingeschränkten Betrieb unter Maßgabe des Infektionsschutzes ermöglichen." Dazu gehörten Vorgaben für Abstandsregelungen, Hygienekonzepte sowie Einlass- und Auslassmanagement. Möglich seien etwa konzertante Opernaufführungen oder klein besetzte Werke aus dem Barock und der Klassik. Für das Publikum könnten Regeln aus anderen Lebensbereichen adaptiert werden.

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(wa)

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