NRW erhöht Mittel für Landesjugendensembles

09. Juli 2020 - 10:31 Uhr

Düsseldorf/Berlin (MH) – Nordrhein-Westfalen will die Ausbildung musikalisch Hochbegabter stärken. Dazu werden die Mittel für die Landesjugendensembles aufgestockt, von 500.000 Euro in diesem Jahr auf 1,3 Millionen Euro 2022. "Bei der Entdeckung und Entwicklung musikalischer Hochbegabung spielen die Landesjugendensembles eine zentrale Rolle", sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Donnerstag. "Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir sie darin bestärken und zusätzlich über ein systematisches Förderprogramm eine breitere Ansprache musikalischer Talente ermöglichen sowie ihren Werdegang auf künstlerischer wie persönlicher Ebene noch besser begleiten."

Isabell Pfeiffer-Poensgen

Isabell Pfeiffer-Poensgen

Durch die Neuausrichtung des Programms sollen künftig etwa durch die Förderung spezieller musikalischer Interessen und die regelmäßige Präsentation der Landesjugendensembles an Schulen musikalische Talente auf einer noch breiteren Basis angesprochen werden. Einen Schwerpunkt bilde zudem die Sicherung des hohen musikalischen Niveaus, etwa durch die Einbindung neuer Konzertformate, anspruchsvoller Konzertstätten sowie bekannter junger Musiker genauso wie durch die Beauftragung von Kompositionen und vermehrte Uraufführungen.

Zu den Landesjugendensembles gehören das Jugendsinfonieorchester, die Junge Bläserphilharmonie, das Kammermusikzentrum, das Akkordeon-Orchester, das Zupforchester, der Landesjugendchor, das Jazzorchester NRW, das Percussions-Ensemble "Splash", das Nachwuchsensemble für Neue Musik "Studio Musikfabrik" und das Kinderorchester NRW. Rund 480 Aktive musizieren derzeit in den zehn Ensembles.

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(wa)

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