Lockerungen für Kulturszene in Berlin und Rheinland-Pfalz

11. September 2020 - 20:36 Uhr

Berlin/Mainz (MH) – Berlin und Rheinland-Pfalz haben in der Corona-Pandemie weitere Lockerungen für ihre Kultureinrichtungen beschlossen. In der Hauptstadt darf ab Freitag in Räumen mit fest eingebauter maschineller Belüftung und festen Sitzplätzen der Mindestabstand von 1,5 Meter auf 1 Meter reduziert werden. Allerdings müssen Zuschauer während des gesamten Besuchs eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Rheinland-Pfalz erhöht ab Mittwoch (16. September) die Zahl der zugelassenen Gäste in Innenräumen von 150 auf 250, im Freien vom 350 auf 500 Personen.

Theatersitze

Theatersitze

Berliner Kultureinrichtungen können die Anordnung der Sitzplätze im  Raum individuell festlegen, wie die Senatskulturverwaltung mitteilte. In Häusern ohne eingebaute maschinelle Lüftung bleibt es bei 1,5 Metern Mindestabstand.

Häusern mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen sei nun eine Auslastung von bis zu 60 Prozent möglich, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke). "Wir erweitern mit dieser Neufassung des Hygienerahmenkonzeptes – im wahrsten Sinne des Wortes – den Spielraum für die Kultureinrichtungen in unserer Stadt." Es zeige sich, dass die Abstimmung mit den Intendanten der Häuser sowie Experten von Charité und Technischer Universität "Erfolge zeitigt und Chancen eröffnet".

Der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf (SPD) erklärte am Freitag, die Einrichtungen litten stark unter den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung. "Durch angepasste Abstandsgebote wollen wir ermöglichen, dass mehr Menschen als bisher in den Genuss von Kultur kommen können und dabei gleichzeitig geschützt sind." Zudem würden Proben und Auftritte im Musikbereich einfacher.

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(wa)

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