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Orchester in NRW fordern differenzierte Corona-Regeln

26. Oktober 2020 - 13:23 Uhr

Bochum/Berlin (MH) – Die Orchesterkonferenz Nordrhein-Westfalen (OK NRW) fordert differenzierte Corona-Regeln für Oper und Konzert. Die neuerliche Begrenzung des Publikums gefährde die Theater und Orchester, sagte OK-Sprecher Steffen Schrank am Montag. Land und Kommunen müssten ein Konzept erstellen, "das eine kluge Balance zwischen ausreichendem Infektionsschutz und einem vernünftigen Spielbetrieb ermöglicht".

Orchester

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Die Corona-Schutzverordnungen des Landes erlaubten jetzt bei Veranstaltungen nur noch maximal 250 Besucher. In manchen Städten verordneten die örtlichen Behörden sogar noch schärfere Maßnahmen. Dabei habe sich gerade bei klassischen Musikveranstaltungen gezeigt, dass hier das Ansteckungsrisiko gering ist.

"Von der Bühne aus sehen wir, wie diszipliniert sich das Publikum verhält, wir sind hier ja nicht auf einer wilden Party", erklärte Schrank, der auch Musiker bei den Bochumer Symphonikern ist. "Die bisherigen Schutzkonzepte haben funktioniert, uns ist keine Infektion bei den Besuchern bekannt."

Der Orchesterkonferenz NRW vertritt 21 Klangkörper. Sie setzt sich aus den Orchestervorständen, den Betriebs- und Personalräten sowie den Delegierten der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) zusammen.

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(wa)

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