Der Rosenkavalier – Aus der Bayerischen Staatsoper

21. März 2021 - 10:10 Uhr

Sonntag, 21. März 2021 / 15:30 – 19:10 Uhr
ARTE

Oper (Deutschland, Live-Übertragung) Die Bayerische Staatsoper bringt eine Neuproduktion von Richard Strauss' "Der Rosenkavalier" auf die Bühne. Pandemiebedingt ist im Münchner Nationaltheater kein Publikum zugelassen. Die Premiere der Inszenierung von Barrie Kosky und unter der musikalischen Leitung des designierten Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski wird online auf staatsoper.tv und im Fernsehen auf ARTE übertragen.

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski

Es singen unter anderem Christof Fischesser (Baron Ochs auf Lerchenau), Ursula Hesse von den Steinen (Annina) und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Valzacchi). Ihre Rollendebüts geben Marlis Petersen (Feldmarschallin), Samantha Hankey (Octavian), Katharina Konradi (Sophie) und Johannes Martin Kränzle (Herr von Faninal).

"Der Rosenkavalier" von Richard Strauss und seinem Textdichter Hugo von Hofmannsthal ist eine "Komödie für Musik", welche als ein Sittenbild des Rokokos und als ein melancholisches Stück in die Vergänglichkeit dieser Zeit gilt. Die Feldmarschallin und ihr junger Liebhaber Octavian werden durch die Ankunft des Baron Ochs von Lerchenau in ihrer Zweisamkeit gestört. Der Baron unterbreitet der Feldmaschallin seine Heiratsabsichten: Er möchte die Tochter des reichen Neuadligen Faninal, die junge Sophie, ehelichen. Die Feldmaschallin schlägt vor, Octavian als Brautwerber für den Baron zu Sophie zu schicken. Mit einer silbernen Rose soll er den Heiratswunsch unterbreiten. Octavian und Sophie verlieben sich und bringen alle Hochzeitspläne durcheinander. Der Baron wird durch eine List Octavians in einen Skandal verwickelt, das junge Paar findet zueinander und die Feldmarschallin gibt ihren Segen.

Wie Strauss an Hoffmansthal schrieb, ließ sich die Musik zu "Der Rosenkavalier" "komponieren wie Öl und Butterschmalz". Tatsächlich wirkte die Komposition nach Elektra und Salome für viele Zeitgenossen wie ein Rückschritt in die Spätromantik. Für die Premiere wird die Oper in einer Fassung von Eberhard Kloke erklingen. Das Arrangement kommt der Orchesterbesetzung von Strauss' "Ariadne von Naxos" nahe und zeigt den "Rosenkavalier" als Konversationsstück, in dem die Instrumentierung zur Textverständlichkeit beiträgt.

(pt/MH)

Die Oper ist auch auf ➜ ARTE Concert zu sehen (verfügbar bis 23.04.2021).

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Münchner "Freischütz" per Stream mittelprächtig
(13.02.2021 – 23:13 Uhr)

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