Jurowski weiter beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

23. Juni 2021 - 17:48 Uhr

Berlin (MH) – Vladimir Jurowski bleibt weitere vier Jahre Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Der 49-Jährige habe seinen bis 2023 laufenden Vertrag bis zum 31. August 2027 verlängert, teilte das Orchester am Mittwoch mit. Das Kuratorium der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH Berlin (ROC) habe dem bereits zugestimmt, sagte ROC-Geschäftsführer Anselm Rose.

Vladimir Jurowski

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Mit Jurowski als Chefdirigent "konnte das RSB sein Profil schärfer definieren und hat seinen Platz als Berliner Kulturinstitution in dieser sich so schnell verändernden Zeit gefunden", erklärte Orchesterdirektorin Clara Marrero. Die Fortsetzung der vertrauensvollen und künstlerisch wertvollen Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Moskauer trage dazu bei, "die Exzellenz des musikalischen Schaffens aller Klangkörper der ROC in eine spannende Zukunft zu führen", fügte Rose hinzu.

"Nach den sehr intensiven und fruchtbaren ersten vier Jahren der Zusammenarbeit haben das RSB und ich gelernt, einander besser zu verstehen, einander zu vertrauen. Auf dieser Basis kann nun die eigentliche künstlerische Arbeit fortgeführt und ausgebaut werden", betonte Jurowski. Er freue sich sehr auf die bevorstehenden Jahre mit dem Orchester.

Jurowski ist seit 2017 Chefdirigent des RSB. Ab 2021/22 wird er zudem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Dort folgt der Russe auf seinen Landsmann Kirill Petrenko (49), der im Sommer 2019 die Leitung der Berliner Philharmoniker übernimmt.

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(wa)

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