Wiener Staatsoper zeigt erstmals Monteverdis "L’Orfeo"

11. Juni 2022 - 12:56 Uhr

Wien/Berlin (MH) – Claudio Monteverdis "L’Orfeo" gilt als die älteste erhaltene Oper. 1607 in Mantua uraufgeführt, wurde das Werk noch nie an der Wiener Staatsoper gespielt. Am (heutigen) Samstag feiert das Stück Premiere im Haus am Ring. Der britische Regisseur Tom Morris gibt damit sein Staatsoper-Debüt und präsentiert gleichzeitig seine erste Opernregie auf dem europäischen Festland.

"L'Orfeo"-Ensemble

"L’Orfeo"-Ensemble

Den Titelhelden gestaltet Georg Nigl in seiner ersten Staatsopernpremiere. Die beiden zentralen Frauenrollen singen Slávka Zámecníková (Euridice) und Kate Lindsey (Die Musik/Die Hoffnung/Echo). Weiters sind Christina Bock als Botin/Proserpina, Wolfgang Bankl als Caronte und Hiroshi Amako als Apollo zu erleben. Ihre Hausdebüts geben Andrea Mastroni als Plutone und Iurii Iushkevich als Hirte.

Am Pult des Concentus Musicus Wien steht Pablo Heras-Casado. Der spanische Dirigent hat in der vorigen Saison schon "L’incoronazione di Poppea" im Haus am Ring geleitet. Mit "Il ritorno d’Ulisse in patria" wird er in der kommenden Spielzeit den Monteverdi-Zyklus der Staatsoper vollenden.

Für Bühne und Kostüme zeichnet die Designerin Anna Fleischle verantwortlich, die ebenso erstmals für die Wiener Staatsoper tätig ist. James Farncombe (Licht), Nina Dunn (Video) sowie Jane Gibson (Choreographie und Bewegungsregie) komplettieren das Leading Team.

Die Premiere wird ab 19.00 Uhr auf der Streaming-Plattform der Wiener Staatsoper play.wiener-staatsoper.at weltweit live und kostenlos gestreamt (Registrierung erforderlich).

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(wa)

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