Über 30.000 Besucher bei ACHT BRÜCKEN Musikfestival

13. Mai 2013 - 09:29 Uhr

Köln/Berlin (mh) – Mehr als 30.000 Menschen haben in diesem Jahr ACHT BRÜCKEN – Musik für Köln besucht. Das teilten die Veranstalter am Sonntag zum Abschluss des knapp zweiwöchigen Festivals mit. Renommierte Künstler und Ensembles boten über 30 Uraufführungen und viele experimentelle Programme. Publikumsmagneten waren auch die kostenlosen Angebote, wie die täglichen musikalischen Kostproben "ACHT BRÜCKEN Lunch" oder der Elektroakustische Salon im Filmforum. Allein der Kindertag in der Kölner Philharmonie lockte an Christi Himmelfahrt rund 10.000 Besucher.

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Das Festivalprogramm widmete sich schwerpunktmäßig der elektronischen Musik von gestern und heute sowie dem Komponisten Iannis Xenakis. Besonders viele entdeckerfreudige Zuhörer erlebten Musik an bekannten wie unbekannten Orten. Die Festival-Eröffnung in zwei im Bau befindlichen U-Bahnhöfen hatte rund 1.500 Besucher. Die erstmals im Kölner Dom aufgeführte elektronische Raummusik "Gesang der Jünglinge" von Karlheinz Stockhausen besuchten bei mehreren Wiederholungen rund 2.000 Menschen. Mit 8.000 Tickets wurde knapp die Hälfte für Konzerte in der Kölner Philharmonie ausgegeben. Das Abschlusskonzert mit den Kölner Vokalsolisten und dem Ensemble musikFabrik besuchten etwa 1.100 Zuhörer.

Gut besucht waren auch die vielen kleineren Spielstätten des Festivals. Im Theater am Tanzbrunnen war die interaktive Tanzperformance "Opportunity" zweimal ausverkauft. Der Multipercussionist Martin Grubinger trommelte 800 Besucher im Staatenhaus am Rheinpark zusammen. DAF spielte im ausverkauften Alten Wartesaal, die Musikerlegenden Burnt Friedman & Jaki Liebezeit füllten den Stadtgarten. Die Konzerte der Kölner freien Szene beim musikalischen Spaziergang ON@ACHT BRÜCKEN fanden trotz schlechten Wetters mehr Zuhörer, als es Plätze gab.

Festivalleiter und Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort nannte eine Auslastung von weit über 80 Prozent. "Die viel größere Freude für mich ist aber, dass dieses Festival im dritten Jahr bei den Menschen angekommen ist", sagte er. ACHT BRÜCKEN habe es geschafft, dass zeitgenössische Musik unter der Erde, im "Hohen Dom zu Köln" und überall dazwischen erklingt. "Und die Menschen wollen genau das erleben", meinte Langevoort, der sich zuversichtlich zeigte, dass die Stadt Köln ACHT BRÜCKEN auch über das Jahr 2015 hinaus unterstützen wird. "Wir haben nun zum dritten Mal bewiesen, dass dieses Festival ein enormer Gewinn für die Stadt ist."

2014 soll ACHT BRÜCKEN unter dem Titel "Im Puls" vom 30. April bis 11. Mai stattfinden.

(wa)

Link:

http://www.achtbruecken.de/

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