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Stars von morgen mit Rolando Villazón (2/4)

06. Dezember 2013 - 08:03 Uhr

Sonntag, 08. Dezember 2013 / 18:30 – 19:15 Uhr
ARTE

Musik (Deutschland 2013, Erstausstrahlung) In der zweiten Folge der neuen Staffel "Stars von morgen" begrüßt Rolando Villazón als Gäste den Tenor Atalla Ayan, das Hermès Quartet, den Hornisten Alec Frank-Gemmill und die Sopranistin Olena Tokar. In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner "Kulturbrauerei" geben die jungen Künstler Kostproben ihres außergewöhnlichen Könnens.

Atalla Ayan

Atalla Ayan

Aus Brasilien kommt der Tenor Atalla Ayan. Schon als Kind entdeckte er seine Liebe zum Gesang und hörte sich gerne im Internet Aufnahmen mit Luciano Pavarotti an. Als Teenager wurde er am Konservatorium seiner Heimatstadt Belém aufgenommen und hatte seinen ersten großen Auftritt im Alter von 21 Jahren. Inzwischen ist er Ensemblemitglied der Oper Stuttgart und an der MET ebenso zu Hause wie am Royal Opera House in Covent Garden, an der Dresdner Semperoper oder in Rio de Janeiro.

Das Hermès Quartett erhielt für seine Debüt-CD eine Menge Lob: "Mit einem Durchschnittsalter von kaum Mitte 20 erobern sie sich gleich mit ihrer ersten CD einen Platz unter den schönsten Einspielungen von Beethoven- und Haydn-Quartetten." Weiter spricht der Kritiker des BR von makelloser Technik, musikalischer Reife und eindringlicher Gestaltung und endet: "Gidon Kremer hat das Quartett zum Lockenhaus Festival eingeladen, Alfred Brendel sagt ihm eine große Zukunft voraus. Soweit sich das nach einer einzigen Platte beurteilen lässt, erreichen die vier auf Anhieb Weltklasse. Für ein Konzert mit diesem jungen Ensemble würde ich weit fahren."

Der Hornist Alec Frank-Gemmill spielt sein Instrument bereits seit dem sechsten Lebensjahr. Heute tritt er als Solist oder als Ensemblemitglied auf mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Concertgebouw Orchester, der Staatskapelle Dresden, dem Mahler Chamber Orchestra und vor allem mit dem Scottish Chamber Orchestra. Kritiker loben die Schönheit seines Tons und die Bandbreite seines Repertoires.

Olena Tokar

Olena Tokar

Tänzerin oder Sängerin? Als Kind wusste Olena Tokar noch nicht, was sie werden wollte. Aber schon mit fünf Jahren griff sie zum Mikrofon und gab zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Konzerte auf dem Marktplatz in ihrer Geburtsstadt, einer ukrainischen Kleinstadt in der Nähe von Lugansk. Irgendwann fällte sie die endgültige Entscheidung für den Gesang. Und der Erfolg gibt ihr Recht. 2008 gewann Olena Tokar den Grand Prix beim wichtigsten Gesangswettbewerb der Ukraine in Kiew. Im vergangenen Jahr erreichte sie sowohl beim Lortzing-Wettbewerb in Leipzig als auch beim renommierten ARD-Musikwettbewerb in München den Ersten Platz und war der Liebling von Jury und Publikum.

Begleitet werden die "Stars von morgen" bei ihrem Auftritt in der Kulturbrauerei von der Jungen Sinfonie Berlin unter der Leitung von Elias Grandy. Als Gesprächspartner begrüßt Rolando Villazón dieses Mal Andreas Mölich-Zebhauser, den Intendanten und Geschäftsführer des Festspielhauses in Baden-Baden.

(pt/wa)

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