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La Folle Journée de Nantes 2014

31. Januar 2014 - 08:02 Uhr

Sonntag, 02. Februar 2014 / 17:30 und 22:30 Uhr
ARTE

"Aus den Canyons zu den Sternen", unter diesem Motto feiert das Musik-Festival "La Folle Journée" dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Auf dem Programm in der bretonischen Stadt Nantes steht Musik aus der Neuen Welt, aus Amerika, von den europäischen Einwanderern, bis zu den gebürtigen Amerikanern wie Aaron Copland oder George Gershwin.

Vor dem Abschlusskonzert zeigt ARTE Höhepunkte der fünf Festivaltage. Um 22:30 Uhr gibt es eine Nachlese.

Live aus Nantes (17:30 – 18:10 Uhr)

Sinfonia Varsovia

Sinfonia Varsovia

Edouard Fouré Caul-Futy begleitet durch die Sendung und durch das Kongress-Zentrum. Neben Aaron Coplands "Fanfare for the Common Man" gibt es einen Rückblick auf das Jubiläumsprogramm und die 20-jährige Geschichte des Festivals.

Abschlusskonzert (18:10 – 19:45 Uhr)

Konzert (Frankreich 2014, Live-Übertragung) Den Auftakt des Abschlusskonzerts macht das American Spiritual Ensemble, das Meisterwerke des Spirituals interpretiert, wie "Go down Moses". Danach folgt die "Rhapsody in Blue" eines der größten amerikanischen Komponisten, George Gershwin. Der Solist Makoto Ozone wird begleitet von der Sinfonia Varsovia.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt der Big Phat Band, einem der besten Jazzorchester weltweit. Das Ensemble unter Leitung von Gordon Godwins bringt Artie Shaws Concerto for Clarinet zur Aufführung, das durch den Film "Second Chorus" unsterblich wurde. Für eine noch vollkommenere Verbindung von Klassik und Jazz musiziert die Big Band mit ihrer Rhythmusgruppe und einem Streichorchester. Ganz im Geiste der großen Kompositionen von Bill Evans erweist das Ensemble der "swingenden" Klarinette die Ehre. Mit "The Pink Panther" und "Peter Gunn" von Henri Mancini klingt die Folle Journée 2014 in Nantes aus.

Nicola Benedetti spielt das Violinkonzert von Korngold (22:30 – 23:30 Uhr)

Nicola Benedetti

Nicola Benedetti

Musik (Frankreich 2014, Erstausstrahlung) Erich Wolfgang Korngold war in den 20er Jahren einer der meistgespielten Komponisten im deutschsprachigen Raum. Als Jude musste er vor den Nazis fliehen und begann in Amerika eine Karriere als Filmkomponist. Neben seinen Auftragsarbeiten für Hollywood schrieb Erich Wolfgang Korngold in den 40er Jahren sein Violinkonzert und widmete die zutiefst lyrische Komposition Alma Mahler.

Lange in Vergessenheit geraten, interessieren sich in den letzten Jahren immer mehr Violinisten für das Stück. In Nantes übernimmt die britische Violinistin Nicola Benedetti den Solopart. Begleitet wird sie von der Sinfonia Varsovia unter Leitung von Jean-Jacques Kantorow.

"Es macht einen sehr glücklich, dieses Werk zu spielen", sagt die junge Geigerin. "Das Concerto verlangt einen sehr üppigen Klang, den ich als befreiend empfinde. Es ist schön, auf der Bühne die Möglichkeit zu haben, dem Publikum die ganze Bandbreite dieses Instruments präsentieren zu können. Ob Kolorit, Ausdruck, Emotionen oder Virtuosität – in allen Bereichen schöpft Korngold das gesamte Spektrum der Violine aus, wodurch es sehr einfach ist, über seine Musik mit dem Publikum zu kommunizieren."

Ebenfalls auf dem Programm des Konzerts steht Filmmusik aus "Schindlers Liste" von John Williams und "Ein Amerikaner in Paris" von George Gershwin.

(pt/wa)

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