Mandolinist Avi Avital schätzt kulturelle Vielfalt Berlins

03. Februar 2014 - 17:12 Uhr

Berlin (mh) – Der Mandolinist Avi Avital schätzt an Berlin, "dass das kulturelle Leben hier so lebendig und zugänglich ist". Mit Veranstaltungen wie der "Yellow Lounge" oder Auftritten im Kulturkaufhaus Dussmann gebe es viele "außergewöhnliche Wege, klassische Musik zu erleben", sagte der Musiker am Freitag unserem Partnersender Klassik.TV. "Ich glaube, Berlin hat in dieser Hinsicht weltweit die Nase vorn", so Avital.

Der in Israel geborene und mittlerweile in der deutschen Hauptstadt lebende Künstler hat sich mit seinen Bearbeitungen klassischer Musik weltweit einen Namen gemacht. Er ist außerdem der erste Mandolinenspieler überhaupt, der eine Grammy®-Nominierung als "Bester Instrumentalsolist" erhielt. Auf seiner neuen CD "Between Worlds" widmet er sich Komponisten, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre jeweilige Folklore in den Konzertsaal brachten.

"Es geht immer nur um die Musik, es geht nie um Genres", sagte Avital. "Ich bin mit Klezmer und Musik aus dem Balkan, aber auch mit klassischer Musik großgeworden. Am Ende sind das alles nur Dialekte der selben Sprache."

Den Video-Bericht können Sie hier ansehen – mit freundlicher Genehmigung von Klassik.TV:

(wa)

Mehr zum Thema:

Avi Avital im Gespräch mit Ann Kathrin Bronner auf Klassik.TV

Link:

http://www.klassik.tv

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