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Staatskapelle Dresden verbindet Konservatives und Progressives

11. September 2011 - 18:11 Uhr

Werke von Ferruccio Busoni, Hans Pfitzner und Johannes Brahms präsentiert die Sächsische Staatskapelle Dresden beim diesjährigen Musikfest Berlin. Ihr künftiger Chefdirigent Christian Thielemann erweist damit einem seiner berühmten Vorgänger Reverenz: Unter dem legendären Fritz Busch hatte die Staatskapelle Pfitzners Klavierkonzert (1923) und Busonis Oper "Doktor Faust" (1925) in der Semperoper zur Uraufführung gebracht.

Christian Thielemann

Die Kompositionen von Hans Pfitzner (1869-1949) waren eher konservativ, sein Zeitgenosse Ferruccio Busoni (1866-1924) galt dagegen als Visionär. Thielemann kombiniert nun Werke der beiden Konkurrenten. Neben das selten gespielte Klavierkonzert Es-Dur op. 31 von Pfitzner stellt er Busonis "Nocturne Symphonique" für Orchester op. 43. Johannes Brahms (1833-1897), dessen Symphonie Nr. 1 das Konzert vervollständigt, war manchen Leuten zu konservativ, anderen wieder zu fortschrittlich.

Das Spannungsfeld zwischen Konservativem und Progressivem bei Busoni, Pfitzner und Brahms beleuchtet Christian Thielemann mit der Dresdner Staatskapelle und dem amerikanischen Pianisten Tzimon Barto. Für das Konzert am 12. September 2011 um 20:00 Uhr in der Berliner Philharmonie sind in einzelnen Kategorien noch Karten erhältlich.

(wa)

http://www.musikfest-berlin.de

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