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Junges Musikpodium Dresden-Venedig mit Konzerten zum 15-jährigen Bestehen

27. November 2014 - 08:00 Uhr

(mh) – Seit 15 Jahren schlägt das Junge Musikpodium Brücken zwischen Dresden und Venedig. Hochbegabte Nachwuchskünstler erfüllen die historisch gewachsenen Kulturbeziehungen der beiden Regionen mit neuem Leben. Zur Feier ihres Jubiläums geben die jungen Musiker nun Konzerte in Dresden und Berlin.

Junges Musikpodium

Junges Musikpodium

"Im 17. und 18. Jahrhundert hatten Italiener das Konzert- und Opernleben Dresdens stark geprägt", erklärt die Gründerin und Leiterin des Musikpodiums, Ulrike Gondolatsch. "An diese Tradition der barocken Musik- und Gesangspraxis versuchen wir mit unseren Nachwuchskünstlern anzuknüpfen." Es gehe darum, einen kulturellen Dialog über die Grenzen hinaus anzustoßen: "Junge Leute sollen die Möglichkeit haben, ohne Sprachbarrieren miteinander zu kommunizieren."

Das Orchestra Giovanile Junges Musikpodium besteht aus Schülern des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden sowie Altersgenossen aus Italien, Frankreich und Litauen. Musikalischer Leiter ist seit 2006 der Violinist und Dirigent Stefano Montari. Die jungen Musiker sind schon im Pantheon in Rom und im Teatro La Fenice aufgetreten.

Nach Konzerten in Dresden (Donnerstag: Gemäldegalerie Alte Meister, Freitag: Katholische Hofkirche) ist das Orchestra Giovanile am Samstag im Berliner Musikinstrumenten-Museum zu erleben. Es erklingen Sinfonia und Arien aus dem Oratorium "Juditha triumphans", das Antonio Vivaldi 1716 im Auftrag der Republik Venedig komponierte, sowie verschiedene Instrumentalkonzerte "per Dresda" (RV 577, RV 522, RV 531 und RV 576).

(wa)

Link:

http://www.junges-musikpodium.de

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