Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1

09. Januar 2015 - 08:30 Uhr

Sonntag, 11. Januar 2015 / 18:25 – 19:15 Uhr
ARTE

Musik (Frankreich 2014, Erstausstrahlung) Der preisgekrönte Violinist Sergey Khachatryan interpretiert mit dem Orchestre de Paris das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch. Zudem spielt das Orchester unter der Leitung von Gianandrea Noseda Werke des italienischen Komponisten Ottorino Respighi, der unter anderem bei Max Bruch studierte: Zu hören sind "Fontane di Roma" (Die Brunnen von Rom) sowie Auszüge aus seiner symphonischen Dichtung.

Sergey Khachatryan, Gianandrea Noseda

S. Khachatryan, G. Noseda

Respighi (1879-1936) stand bislang noch nie auf dem Programm des Orchestre de Paris. Wie das Frühwerk von Richard Strauss und Claude Debussy beschwört auch Respighis Musik Bewegung und Licht. Das Erste Violinkonzert von Max Bruch erlangte beim Publikum sofort große Beliebtheit. Wie auch die großen Violinkonzerte von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Tschaikowsky ist es von mitreißender Dramatik und besticht durch eine rhapsodische Rhythmik, deren Ursprung unter anderem in der Zigeunermusik liegt.

Gianandrea Noseda ist Chefdirigent des Teatro Regio in Turin, Ehrendirigent des BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra und künstlerischer Leiter des Stresa Festivals. Auf Einladung von Waleri Gergijew übernahm er im Alter von 35 Jahren den Posten des Ersten Gastdirigenten am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. Das Orchestre de Paris leitete er erstmals 2010 mit einem russischen Programm. 2013 war er mit dem London Symphony Orchestra und "Rigoletto" zu Gast beim Opernfestival in Aix-en-Provence. Seine jüngsten Einspielungen widmen sich der Wiederentdeckung italienischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Petrassi, Casella und Respighi.

Sergey Khachatryan wurde 1985 in Armenien geboren. 2000 gewann er als bisher jüngster Teilnehmer den Internationalen Violinwettbewerb Jean Sibelius, fünf Jahre später errang er den Ersten Preis beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Auf Einladung von Kurt Masur spielte er mit dem Orchestre National de France in Paris, mit dem New York Philharmonic Orchestra und dem Cleveland Orchestra.

(pt/wa)

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