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Puccini – Magier der Leidenschaft

25. März 2015 - 10:15 Uhr

Sonntag, 29. März 2015 / 10:30 – 11:15 Uhr
SWR-Fernsehen

Dokumentation (Deutschland/Österreich 2008) Giacomo Puccini (1858 – 1924) war der letzte Großmeister der italienischen Oper. Er formte einen völlig neuen Opernstil, der seinen Namen schon zu Lebzeiten unsterblich machte. Kein Komponist brachte die Gefühle der Menschen so fesselnd und dramatisch auf die Opernbühne wie Puccini. Das Publikum strömte in die Opernhäuser, um die Werke dieses Magiers der Leidenschaft zu sehen: "Manon Lescaut", "La Bohème", "Tosca", "Madama Butterfly".

Die Familie Puccini

Die Familie Puccini

Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes reiste Puccini um die ganze Welt. Kein geringerer als Arturo Toscanini dirigierte seine Uraufführungen. Als er starb, war er der reichste Komponist seiner Zeit. Seine Jahreseinkünfte betrugen zuletzt umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

In ihrer Dokumentation zeichnen die Autoren Volker Schmidt-Sondermann und Axel Fuhrmann das Leben Giacomo Puccinis nach. Dabei wird deutlich, wie stark Puccinis Werk mit seinem eigenen Leben verknüpft war. Kraft und Energie für die Arbeit an seinen Opern schöpfte er aus Affären mit zahlreichen Frauen. Als Doria Manfredi, das Hausmädchen, von Puccinis Ehefrau der Liebesbeziehung mit ihm verdächtigt wurde, beging sie Selbstmord.

So leidenschaftlich und kraftvoll wie seine Musik, so lebte Puccini selbst. Er war begeisterter Jäger, kaufte sich die schnellsten Automobile, die neuesten Motorjachten. Puccini liebte das Leben und die Frauen. Mehr und mehr litt er unter dem Alter. Das Komponieren wurde ihm zur Last. Als der Kehlkopfkrebs seinem Leben 1924 ein Ende setzte, blieb sein letztes Werk, "Turandot", unvollendet.

(pt/wa)

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