Berlin (MH) – Das Staatstheater Mainz ist "Opernhaus des Jahres 2026". Das entschieden 40 Kritiker der "Opernwelt". Das Vierspartenhaus habe mit einem "dramaturgisch gelungenen und mutigen Spielplan" überzeugt, teilte die Zeitschrift am Freitag mit. Zudem beweise es etwa mit der Aufführung zweier Werke jüdischer Komponisten "künstlerische Exzellenz und politisches Verantwortungsbewusstsein".
Die Auszeichnung als "Regisseur des Jahres" erhält Claus Guth für seine Lesarten der selten gespielten Oper "Scylla et Glaucus" des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair und von Brett Deans "Of One Blood". Das Werk des Australiers wurde zudem zur "Uraufführung des Jahres" gekürt.
"Sängerin des Jahres" ist die russische Sopranistin Elena Stikhina für ihre Darstellung der Jeanne in Tschaikowskys "Die Jungfrau von Orléans". Der Titel "Sänger des Jahres" geht an den US-amerikanischen Baritenor Michael Spyres für seine Darbietungen als Walther von Stolzing und als Siegmund.
Das "Orchester des Jahres" und den "Dirigenten des Jahres" verorten die "Opernwelt"-Kritiker in Frankfurt mit dem Opern- und Museumsorchester und Thomas Guggeis. "Chor des Jahres" ist der Chor des Nationale Opera en Ballet Amsterdam.
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(wa)
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