Konzert am Bremer Hollersee begeisterte 20.000 Besucher

15. September 2011 - 14:28 Uhr

Rund 20.000 Zuhörer erlebten das Konzert "Musik und Licht am Hollersee" am vergangenen Sonntag in Bremen. Vor allem viele junge Besucher genossen die festliche Stimmung des Abends. Das Erfolgsgeheimnis des Open-Air-Konzerts, das in diesem Jahr schon zum 23. Mal stattfand, ist seine ganz besondere Atmosphäre: Beim Schein tausender Fackeln spielte das Jugendsinfonieorchester Bremen beliebte Musikstücke, diesmal vom Finalsatz der 9. Symphonie von Antonin Dvořák bis zu der Titelmusik aus "Star Wars".

Konzert am Hollersee

Ebenso begeistert nahm das Publikum Spätromantisches wie ein Intermezzo des finnischen Komponisten Jean Sibelius oder die beschwingt vorgetragenen "Ungarischen Tänze" von Johannes Brahms auf. Einer der Höhepunkte des traditionellen Konzerts ist jeweils die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, die ab 21:00 Uhr gespielt wird. Dazu erleuchtet ein zwischen Dirigent und Pyrotechniker genau abgestimmtes Feuerwerk den Himmel über dem Hollersee. Ein Muss ist jedes Jahr auch der "Kaiserwalzer" von Johann Strauß. Zudem wählt Dirigent Heiner Buhlmann jedes Jahr einen Solisten unter den rund 100 Musikern im Alter zwischen 14 und 20 Jahren aus. Zum Abschluss singen Orchester und Besucher gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen".

Der Erlös aus dem Verkauf der Fackeln geht je zur Hälfte an den Bremer Bürgerpark und das Jugendsinfonieorchester Bremen. Das Orchester finanziert mit diesen Einnahmen das anschließende Internationale Jugendsinfonieorchester Bremen. Dazu reisen in diesem Jahr 200 hochbegabte jugendliche Musiker aus 26 Ländern nach Bremen. Vom 14. bis 23. Oktober 2011 proben sie täglich sieben bis acht Stunden und geben anschließend ein Konzert, erklärte Dirigent und Musikschulleiter Heiner Buhlmann dem Nachrichtenmagazin musik heute.

(wa)

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