Gütersloh/Berlin (MH) – Die armenische Sopranistin Arpi Sinanyan und der chinesische Bariton Jiazhou Wang haben den 21. Internationalen Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" gewonnen. Sie setzten sich in Gütersloh unter vier Finalistinnen und vier Finalisten durch, teilte die veranstaltende Bertelsmann Stiftung am Samstag mit. Beide Gewinner erhielten ein Preisgeld von jeweils 15.000 Euro.
Auf den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz kamen die Sopranistin Aigerim Altynbek (Kasachstan) Bassbariton Irakli Pkhaladze (Georgien). Der dritte Platz und 5.000 Euro wurde an Sopranistin Liere Wu (China) und den Tenor Rafael Rojas (Mexiko) verliehen.
Mit dem Dickie Young Singers Award im Wert von 5.000 Euro wurde die schwedische Mezzosopranistin Klara Solén ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Publikumspreis und der Patagonia Voice Award gingen an Rafael Rojas. Der mit 22 Jahren jüngste Gewinner in der Geschichte des Wettbewerbs erhielt zudem den Preis der Junior Jury im Wert von 1.000 Euro.
An der Endrunde nahmen 41 Operntalente aus 18 Ländern teil. Insgesamt hatten sich 1.126 Sänger aus 69 Ländern beworben. Die Jury wurde vom Direktor der Opéra national de Paris, Alexander Neef, geleitet.
Der Wettbewerb "Neue Stimmen" wurde 1987 durch die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, initiiert. Zu den bisherigen Preisträgern zählen heute renommierte Künstler wie Vesselina Kasarova, René Pape, Hanno Müller-Brachmann, Michael Volle, Angelika Kirchschlager und Christiane Karg.
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(wa)
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