Wien/Berlin (MH) – Die Wiener Staatsoper hat am Mittwoch ihren 29. "Eisernen Vorhang" vorgestellt. Für die Spielzeit 2026/27 wählte die Jury ein Werk des 2025 verstorbenen österreichischen Malers Herbert Brandl.
Mit dem temporären "Eisernen Vorhang" verwandelt der Kunstverein "museum in progress" seit 1998 die Brandschutzwand der Wiener Staatsoper in einen Ausstellungsraum. Für jeweils eine Saison waren bisher Arbeiten von Künstlern wie Kara Walker, Giulio Paolini, Cy Twombly, Tauba Auerbach, John Baldessari, Cao Fei und zuletzt El Anatsui zu sehen.
Die 176 Quadratmeter großen Bilder werden mit Magneten an der Brandschutzwand der Opernbühne befestigt und können von den Zuschauern eine ganze Saison lang vor und nach den Aufführungen sowie in den Pausen wahrgenommen werden.
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(wa)
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