Irgendwo auf der Welt: Dagmar Manzel entdeckt Werner Richard Heymann

29. März 2012 - 08:41 Uhr

Donnerstag, 29. März 2012 / 23:40 – 00:40 Uhr
Bayerisches Fernsehen

Dokumentation (Deutschland 2011) "Ein Freund, ein guter Freund" – jeder kennt dieses Lied, ebenso wie die großen Erfolge "Das gibt’s nur einmal" oder "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen". Lilian Harvey und Willi Fritsch haben sie gesungen, die Comedian Harmonists, Hans Albers und Hildegard Knef. Diese unvergesslichen Melodien stammen allesamt aus der Feder des mit Abstand erfolgreichsten Schlager- und Filmkomponisten der UFA-Zeit, Werner Richard Heymann, dessen Todestag sich 2011 zum 50. Mal jährte.

Dagmar Manzel

"Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört" – so pflegte sich Werner Richard Heymann gern vorzustellen, bevor er sich ans Klavier setzte und eine seiner berühmten Melodien spielte. Alle Welt kann seine Lieder mitsummen, aber kaum jemand weiß, wer sie komponiert hat.

Protagonisten der Musikdokumentation sind, neben Heymann selbst, die Tochter Elisabeth Heymann und die Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel. Am 8. September 2011 eröffnete sie in der Synagoge Rykestraße die Jüdischen Kulturtage mit einem Programm, das ausschließlich Werner Richard Heymann gewidmet war.

Das Filmteam um Regisseur Enrique Sánchez Lansch begleitete Dagmar Manzel bei der Erarbeitung dieser Lieder bis hin zum Konzert. Durch Ausschnitte aus den alten Spielfilmen wie "Die Drei von der Tankstelle", "Bomben auf Monte Carlo", "Der Kongress tanzt", "Ninotschka" u.a. wird immer wieder der Ursprung der Lieder deutlich. Die bewegte Biografie Heymanns wird dem Zuschauer durch Gespräche zwischen Dagmar Manzel und Elisabeth Heymann und eine gemeinsame Spurensuche in Berlin nahegebracht.

(pt/wa)

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