Salzburg/Berlin (MH) – Die Salzburger Festspiele haben in diesem Jahr 256.600 Besucher aus 88 Ländern angezogen. Die Zuschauer erlebten 174 Aufführungen an 16 Spielstätten und 35 Vorstellungen im Jugendprogramm, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Die Auslastung entsprach mit 98,4 Prozent dem Wert des Vorjahres (98,2 Prozent). Die Ticketeinnahmen beliefen sich auf 31,1 Millionen Euro (2024: 30,4 Millionen Euro).
Die 105. Festivalausgabe bot unter anderem 43 Vorstellungen von sechs szenischen und drei konzertanten Produktionen in der Oper sowie 90 Konzerte. Ganze Konzertreihen widmete das Festival zwei Komponisten: Dmitri Schostakowitsch zu dessen 50. Todestag und Pierre Boulez, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Im Schauspiel gab es neben der Wiederaufnahme des "Jedermann" in der Regie von Robert Carsen eine Uraufführung, eine Neuinszenierung, Gastspiele des Odéon-Théâtre de l´Europe und der Lucinda Childs Dance Company sowie drei Lesungen.
Mit öffentlichen Generalproben zu zwei Schauspielen und einem Konzert, bei denen die Künstler jeweils ohne Gage spielten, erlöste das Festival insgesamt 90.000 Euro für karitative Zwecke. Die Spenden gehen an die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen", ein Wiener Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende und eine Salzburger Caritas-Ambulanz für in Armut lebende Menschen.
Die Salzburger Festspiele enden am Abend mit einem Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko. Auf dem Programm steht die Symphonie Nr. 9 von Gustav Mahler.
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(wa)
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