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Alte Oper Frankfurt startet Saison mit neuem Intendanten

24. August 2020 - 14:53 Uhr

Frankfurt am Main/Berlin (MH) – Die Alte Oper Frankfurt startet nach mehreren Monaten Corona-bedingter Schließung in die nächste Saison. "Wir können alle mit großer Vorfreude auf die kommenden Wochen in der Alten Oper blicken", sagte der neue Intendant und Geschäftsführer Markus Fein am Montag. Für September und Oktober kündigte er 70 Veranstaltungen an, darunter große Orchesterkonzerte und gänzlich neue Formate. "Wir gewinnen ein wertvolles Stück unseres Kulturlebens zurück", erklärte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Markus Fein

Markus Fein

Durch Programm- und Besetzungsanpassungen sei es gelungen, dass zahlreiche bereits verpflichtete und angekündigte Künstler und Orchester tatsächlich in der Alten Oper auftreten können, hieß es. Erwartet werden Orchester wie die Münchner Philharmoniker unter Valery Gergiev und das Orchestre Philharmonique de Radio France sowie Künstler wie Renaud Capucon, Pierre-Laurent Aimard, Annette Dasch und Maurizio Pollini.

Die Konzerte dauern in der Regel 60 bis 75 Minuten und werden ohne Pause gegeben. Etliche Interpreten und Ensembles hätten sich bereit erklärt, ihr Programm zweimal zu spielen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Im Rahmen des Hygienekonzepts dürfen im Großen Saal nur rund 600 der gut 2.400 Plätze belegt werden.

Fein, der bisher Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern war, tritt sein Amt am 1. September an. Der gebürtige Frankfurter übernimmt die Nachfolge von Stephan Pauly, der am 1. Juli 2020 in gleicher Funktion zum Wiener Musikverein wechselte. Der neue Intendant werde "das in den vergangenen Jahren stets bestens geführte Haus auf seine ganz eigene Weise prägen", erklärte Oberbürgermeister Feldmann. "Von seiner Arbeit, die auch das jüngere Publikum im Blick hat, wird die Stadt sicherlich in großem Maße profitieren." Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) lobte Fein als "engagierten Planer und Macher, der stets nah an den Menschen ist und das Publikum immer wieder mit neuen, originellen Formaten überrascht". Der Intendant selbst erklärte, er wolle den Weg der inhaltlichen Profilierung weitergehen und das Haus weiter für neue Zuhörer öffnen.

Die Alte Oper Frankfurt erreicht mit jährlich mehr als 460 Veranstaltungen rund 490.000 Besucher. Sie zählt zu den größten Konzerthäusern in Deutschland.

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(wa)

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