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Musikfest Frankfurt mit träumendem Faun eröffnet

25. September 2016 - 16:35 Uhr

Frankfurt am Main (MH) – Mit Claude Debussys Orchesterwerk "Prélude à l´après-midi d´un faune" hat die Alte Oper Frankfurt am Sonntag ihr diesjähriges Musikfest eröffnet. Die Komposition steht im Mittelpunkt des zweiwöchigen Saisonstarts, bei dem das Haus jeweils ein epochemachendes Werk der Moderne in Konzerten, Diskussionen, Tanzprojekten und Installationen beleuchtet.

Alte Oper Frankfurt

Alte Oper Frankfurt

Die nur 110 Takte des zehnminütigen Stücks von Debussy (1862-1918) gelten spätestens seit Pierre Boulez' Aussage, dass "mit der Flöte des Faunes die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen hat", als Ausgangspunkt der modernen Musik. Bei dem Musikfest wird das Werk allein drei Mal in seiner ursprünglichen Gestalt gespielt, einmal sogar auf originalen Instrumenten der Pariser Uraufführung von 1894.

Viel Applaus erhielten Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, die den "Nachmittag eines Fauns" mit feinsinnigem Spiel und impressionistischem Schillern interpretierten. Anschließend riss ein leidenschaftlicher Frank Peter Zimmermann das Publikum mit Béla Bartóks 2. Violinkonzert zu Ovationen hin. Nach der Pause brillierte das Orchester mit Strawinskys Ballett-Suite des "Feuervogels" in der Fassung von 1945.

(bb/wa)

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