"Förderpreis Deutschlandfunk" an Violinistin La Berge Dramm

09. Juli 2019 - 13:37 Uhr

Berlin (MH) – Die niederländisch-amerikanische Violinistin Diamanda La Berge Dramm wird mit dem diesjährigen "Förderpreis Deutschlandfunk" für hochbegabte Nachwuchskünstler ausgezeichnet. Das teilten der Sender und das Musikfest Bremen am Dienstag mit. Die 28-jährige Musikerin erhält eine Studioproduktion für eine CD-Einspielung als "Artist in Residence" beim Deutschlandfunk in Köln sowie ein Engagement beim Musikfest Bremen.

Diamanda La Berge Dramm

Diamanda La Berge Dramm

"Diamanda La Berge Dramm ist bestens vertraut mit der Klassik-, Avantgarde- und Improvisationsszene der Niederlande und hat bereits ihren eigenen Stil entwickelt", hieß es in der Jury-Begründung. "Ob mit barockem oder zeitgenössischem Repertoire, stets erkundet sie die Klangmöglichkeiten ihres Instruments bis in die entlegenen Obertonspektren. Feinsinnig, expressiv und immer musikantisch ist ihr Zugang zur Musik, getragen von einer großen Natürlichkeit des Spiels. Mit Bass Drum, Orgelpedal und Gesang ergänzt und erweitert sie ihren Violinklang und öffnet ein weites Emotionsspektrum von archaischer Kraft bis meditativer Ruhe."

Der "Förderpreis Deutschlandfunk" wird der Künstlerin am 2. September bei einer nicht-öffentlichen Veranstaltung am Rande des Musikfests Bremen verliehen. Die Auszeichnung wird seit 1998 gemeinsam von dem Festival und dem Radiosender vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die Geigerinnen Julia Fischer und Patricia Kopatchinskaja, der Cellist Leonard Elschenbroich, der Schlagzeuger Simone Rubino und andere.

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(wa)

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